Eierlikör
Eierlikör ist der cremige Eier-Zuckerspirituosen-Klassiker aus Deutschland. Herkunft, Werte und die Rolle als Wintergetränk.
Eierlikör ist eine cremige, gelbe Spirituose aus Eigelb, Zucker und Alkohol. In Deutschland ist er als „Eier-Zuckerspirituose" rechtlich definiert; der Alkoholgehalt muss mindestens 14 % Vol betragen.
Herkunft
Liköre auf Eibasis haben eine lange mitteleuropäische Tradition; in Hausrezepten wurden sie als Stärkung getrunken, lange bevor die Industrie sie abfüllte. Die deutsche Variante mit hohem Eigelb- und Zuckeranteil wurde zum Winterklassiker, der vor allem in der Weihnachtszeit verkauft wird.
Was drinsteckt
Die Basis ist Eigelb (frisch oder als Eigelb-Zubereitung), Zucker und ein neutraler Alkohol, oft Weizenbrand oder Wodka. Dazu kommen je nach Rezept Vanille oder Gewürze. Die Cremigkeit entsteht durch das Eigelb selbst, nicht durch Sahne.
Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Alkohol | mindestens 14 % Vol, handelsüblich ca. 14 bis 20 % Vol |
| Koffein | 0 mg |
| Kalorien | hoch (Eigelb + Zucker), grob 250 bis 330 kcal / 100 ml |
| Typisch serviert | gekühlt in kleinen Gläsern |
Werte sind Größenordnungen; verbindlich ist das Etikett. Zuletzt geprüft am 22.08.2026.
Häufige Fragen
Muss Eierlikör gekühlt werden?
Nach dem Öffnen ja; Kühlschrank verlängert die Haltbarkeit deutlich. Vor dem Servieren darf er Zimmertemperatur annehmen, dann entfaltet sich das Aroma besser.
Warum hat Eierlikör diesen besonderen Ruf?
Er teilt die Meinungen wie kaum ein anderes Getränk; zwischen Nostalgie-Klassiker und Spott steht er seit Jahrzehnten. Fakt ist seine einzigartige rechtliche Definition und Cremigkeit; ein eigener Artikel zur Wintertradition folgt.
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Alkohol ist nicht risikofrei. Dieser Artikel informiert über Getränke und Zubereitung, nicht über möglichst hohen Konsum.
