Eierlikör

Eierlikör ist der cremige Eier-Zuckerspirituosen-Klassiker aus Deutschland. Herkunft, Werte und die Rolle als Wintergetränk.

Alkoholische Getränke

Veröffentlicht: 22. August 2026 · 1 Min. Lesezeit

Eierlikör ist eine cremige, gelbe Spirituose aus Eigelb, Zucker und Alkohol. In Deutschland ist er als „Eier-Zuckerspirituose" rechtlich definiert; der Alkoholgehalt muss mindestens 14 % Vol betragen.

Herkunft

Liköre auf Eibasis haben eine lange mitteleuropäische Tradition; in Hausrezepten wurden sie als Stärkung getrunken, lange bevor die Industrie sie abfüllte. Die deutsche Variante mit hohem Eigelb- und Zuckeranteil wurde zum Winterklassiker, der vor allem in der Weihnachtszeit verkauft wird.

Was drinsteckt

Die Basis ist Eigelb (frisch oder als Eigelb-Zubereitung), Zucker und ein neutraler Alkohol, oft Weizenbrand oder Wodka. Dazu kommen je nach Rezept Vanille oder Gewürze. Die Cremigkeit entsteht durch das Eigelb selbst, nicht durch Sahne.

Steckbrief

MerkmalAngabe
Alkoholmindestens 14 % Vol, handelsüblich ca. 14 bis 20 % Vol
Koffein0 mg
Kalorienhoch (Eigelb + Zucker), grob 250 bis 330 kcal / 100 ml
Typisch serviertgekühlt in kleinen Gläsern

Werte sind Größenordnungen; verbindlich ist das Etikett. Zuletzt geprüft am 22.08.2026.

Häufige Fragen

Muss Eierlikör gekühlt werden?

Nach dem Öffnen ja; Kühlschrank verlängert die Haltbarkeit deutlich. Vor dem Servieren darf er Zimmertemperatur annehmen, dann entfaltet sich das Aroma besser.

Warum hat Eierlikör diesen besonderen Ruf?

Er teilt die Meinungen wie kaum ein anderes Getränk; zwischen Nostalgie-Klassiker und Spott steht er seit Jahrzehnten. Fakt ist seine einzigartige rechtliche Definition und Cremigkeit; ein eigener Artikel zur Wintertradition folgt.


Weiterlesen: Glühwein-Rezept und Kinderpunsch für die übrigen Winterklassiker.

Alkohol ist nicht risikofrei. Dieser Artikel informiert über Getränke und Zubereitung, nicht über möglichst hohen Konsum.